Kerzen über dem Feuer ziehen

Als Vorbereitung auf die Weihnachtszeit und als Verkaufgegenstand für einen anstehenden Adventsbasar, haben wir uns entschieden Kerzen zu ziehen. Da dieses Ritual für dieses Jahr durch Fehlen auf einem bestimmten heimatlichen Basar eh auszufallen drohte, konnte auch an dieser Stelle ausgeholfen werden (ein Wink an alle, die dieses Jahr in der Schule wieder Kränze gebunden und/oder sich über ihre 2€-Freikarten gefreut haben).

Nun zum Thema.
Eine Draußen-Küche mit Holz- und Kohlenherd bot mangels elektrischem Wasserbad die ideale Wärmequelle für das Vorhaben.
7 kg Wachs kauften wir beim Nachbarn, der als Imker reichlich davon hatte.

Es wurde ein freies Wochenende auserkoren und sich die Bewohner, so sie denn Lust hatten, geschnappt und sich ans Werk gemacht.

Zwei Freiwillige aus Bischkek besuchten uns über diese Zeit und waren so freundlich bei der Arbeit zu helfen:

 

Wachsvorräte hat der Nachbar, er ist Imker und konnte welches abtreten.

 

Die Bewohner heizen der Draußenküche ein. Für Ungeduldige darf es auch mal einen Schluck Bezin geben.

 

Wie im Hexenkessel brodelt das Wasser im Wasserbad, wenn richtig eingeheizt wird. Im Sommer werden in diesem eingelassenen Wok, allerlei Gerichte zubereitet.

 

Hier alle benötigten Zutaten:
Wachs, Stöckchen, irgendein Garn, von dem die Verkäuferin behauptet hat, es sei Naturfaser und Finger zum Erledigen der Zwischenschritte.

 

Ein Querschnitt durch’s Geschehen.

 

Eine alte “taz” bewahrt die fertigen Exemplare vor dem Eindrecken.
Nach 1,5 Tagen hatten wir rund 200 Kerzen und kalte Finger.

 

Kraftfutter zum Auftakt in den zweiten Tag.

 

Schmuck angerichtet, fndet sich hier eine Teilmenge des Ergebnisses.

 

Es war ein anstrengendes Wochenende, doch es hat sich gelohnt.

Eine Woche später fanden sich die Exemplare auf dem besagten Adventsbasar ein – und weil der so kurios war, bekommt er einen eigenen Bericht.

Bis dahin!

-Jason

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